- Ihr Problemlöser -

... anders als andere ...

Schon mal über organisierte Unverantwortlichkeit nachgedacht ?

Unabhängig davon ob Sie Führungskraft oder Mitarbeiter, Chef oder Untergebener sind (oder sich so fühlen) - es spielt überhaupt keine Rolle. Die folgenden Fragen sind an Sie persönlich gerichtet. Diese Fragen müssen Sie nicht, dürfen Sie aber gerne persönlich nehmen. Geht es Ihnen auch so, daß grundsätzlich über das, was Verantwortung in Ihrem Unternehmen heißt, weithin Unklarheit besteht ?

- Und wenn ja, wie fühlen Sie sich dabei ? Kreist die Verantwortung in Ihrem Unternehmen oder pendelt sie hin und her ?

Hand aufs Herz: bei Ihnen kommt es sicherlich häufig vor, daß die Verantwortung mal der Mitarbeiter hat, mal der Chef, mal die da oben, mal die anderen, mal haben sie alle. Oder etwa nicht? Macht Sie das nicht unsicher ?

Schwanken Sie in solchen Situationen zwischen Vorwurf und Mitleid, zwischen Besorgnis und ärgerlicher Forderung oder zwischen Empörung und schlechtem Gewissen ?

Anders gefragt: Verwirren sich die Zuständigkeiten in Ihrem Unternehmen ? Ist es unklar, wer wofür eigentlich verantwortlich ist ? Reden nicht alle bei allem mit ? Ist es auch bei Ihnen so, daß das Management seinen Störungsauftrag bitter ernst nimmt mit ständigen Ein- und Ausmischungen ? Berechtigt ? Unberechtigt ?

Gibt es auch in Ihrem Unternehmen so etwas wie einen Verantwortungs-Staubsauger, der immer dann eingeschaltet wird, wenn man irgendwo eine Fehlentwicklung zu erblicken meint ? Und dann nicht gefragt wird "Wie lösen wir das Problem ?", sondern: "Wer ist schuld ?"

Kommt es bei Ihrer Ursachenanalyse schon mal vor, daß sie nicht der Ursachenklärung, sondern der kollektiven Ent-Lastung durch individuelle Be-Lastung dient ?

T'schuldigung - jetzt haben Sie sicher jede Menge Fragezeichen im Gesicht - aber es wurde eingangs erwähnt, daß Sie diese Fragen gerne persönlich nehmen können. Je betroffener Sie auf diese Zeilen reagieren, desto eher dürften Sie wohl auch der folgenden Definition für Verantwortung von Menschen in deutschen Organisationen (Unternehmen und Verwaltungen) zustimmen: "Dürfte man vom Zustand der Unternehmen (Ihres Unternehmens ?) auf die Natur der Mitarbeiter schließen, so müßte man den Menschen als Wesen definieren, das, solange es irgendwie geht, vor der Verantwortung ausweicht.

Kurzum: Wir sprechen hier von organisierter Unverantwortlichkeit. Von Unternehmen mit Abteilungen, die sich abteilen, in denen Untergebene knechten, die unten geben, Sachbearbeiter sitzen, die Sachen bearbeiten, unter Vorgesetzten, die vorgesetzt werden und vorsitzen.
Unser Lösungsvorschlag: Schauen Sie nicht nach "oben" - und wenn Sie Chef sind: nicht nach "unten"!
Egal wo Sie in der Hierarchie Ihres Unternehmens stehen. Warum ? Hierarchie trägt keine Verantwortung - schlimmer noch: Hierarchie entantwortlicht. Schauen Sie auf sich selbst! Aktives Denken über eigenes Verhalten ist der eigentliche Ansatz zur Lösung. Oder anders ausgedrückt: Selbstverantwortung! Selbstverantwortung meint im Kern : ein autonomes und freiwilliges Handeln; ein Wählen ein initiatives und engagiertes Handeln; ein Wollen ein kreatives und schöpferisches Handeln; ein Antworten
Schlußfrage: Was soll denn Selbstverantwortung im Unternehmen anderes heißen, wenn nicht Selbstverantwortung für die eigene Motivation ?

...oder besser: Ergänzen Sie Ihre Frage: "Was kann ich dafür?" nur durch ein einziges Wort!

"Was kann ich dafür tun?